Grußworte

Grußwort des amerikanischen Botschafters in Deutschland, S. E. Philip D. Murphy

Deutschland und die Vereinigten Staaten von Amerika bilden den Kern des ransatlantischen Bündnisses.  Die Interdependenz und die Verflechtung zwischen unseren beiden Ländern sind in der Tat größer als je zuvor.  Sicherheitspolitisch und wirtschaftlich waren, sind und bleiben wir enge Partner für einander.  Das über Jahrzehnte gewachsene enge deutsch-amerikanische Verhältnis bietet beste Voraussetzungen, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gemeinsam zu bestehen. 

Gerade in einer Zeit, in der es darum geht, die Auswirkungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise zu überwinden, können wir auf ein solides Fundament der deutsch-amerikanischen Investitions- und Handelsbeziehungen bauen.  Ich möchte hier nur daran erinnern, dass sich seit der deutschen Wiedervereinigung die amerikanischen Investitionen in Deutschland vervierfacht haben und die deutschen Investitionen in den Vereinigten Staaten sogar sieben Mal höher sind als 1990.  Dies ist eine erstaunliche Erfolgsgeschichte – eine Erfolgsgeschichte, auf der wir aufbauen sollten. 

Das weitere Wachstum und die Intensivierung der deutsch-amerikanischen Wirtschaftsbeziehungen sind für uns alle von Bedeutung.  Es freut mich deshalb, dass ich an der diesjährigen Internationalen Begegnungswoche der IHK Ostwestfalen mit Schwerpunkt Vereinigte Staaten teilnehmen kann.  Ich wünsche den Veranstaltern viel Erfolg und allen Beteiligten gute Gespräche, neue Impulse und einen gewinnbringenden Austausch.

Philip D. Murphy
Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika

Grußwort des deutschen Botschafters in den USA, S. E. Dr. Klaus Scharioth

Die Bundesrepublik Deutschland und die Vereinigten Staaten von Amerika verbindet eine tiefe Freundschaft, die auf gemeinsamen Erfahrungen, Werten und Interessen beruht. Die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit auf den Feldern der Politik, Wirtschaft und Kultur bildet das solide Fundament der deutsch-amerikanischen Beziehungen. In Zeiten einer globalen Finanz- und Wirtschaftskrise ist der transatlantische Dialog nötiger denn je zuvor. Es ist von größter Bedeutung, dass Deutschland und die Vereinigten Staaten eng und konstruktiv zusammenarbeiten, um die vielen Herausforderungen zu meistern, vor denen wir im 21. Jahrhundert stehen.

Die USA sind Deutschlands wichtigster Handelspartner außerhalb der EU. Gemessen am Gesamtvolumen des bilateralen Warenverkehrs der USA (Importe + Exporte) liegt Deutschland weiterhin auf dem fünften Platz nach Kanada, China, Mexiko und Japan. Der bilaterale Warenhandel belief sich 2009 auf ca. $ 114,6 Mrd. (US-Exporte nach Deutschland: $ 43,3 Mrd.; US-Importe aus Deutschland:  $ 71,3 Mrd.).

Bei den Investitionen sind die USA nach wie vor Hauptanlageland für deutsche Unternehmen. Das bilaterale Investitionsvolumen belief sich Ende 2008 auf $ 321 Mrd. (Bestand deutscher Direktinvestitionen in den USA: $ 211 Mrd.; Bestand US-Investitionen in Deutschland: $ 110 Mrd.). Deutschland ist fünftgrößter ausländischer Investor in den USA. Über 3.000 deutsche Unternehmen sind in den USA tätig und haben dort knapp 700.000 Arbeitsplätze geschaffen.

Diese beeindruckenden Zahlen zeugen davon, wie wichtig unsere Wirtschaftsbeziehungen für beide Seiten sind. Um sicherzustellen, dass sowohl Deutschland als auch die USA ihr größtmögliches Handelspotential ausschöpfen können,  müssen wir immer wieder unsere Interessen abgleichen und uns in wichtigen Fragen eng miteinander abstimmen. Die IHK – Begegnungswoche in Ostwestfalen, bei der namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Politik aus den USA und Deutschland aufeinandertreffen, bietet dazu eine hervorragende Gelegenheit. Ich wünsche allen Beteiligten für die Veranstaltung „Ostwestfalen meets USA“ viel Erfolg und anregende Gespräche.

Dr. Klaus Scharioth
Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in den USA

Grußwort der Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW, Christa Thoben

Nordrhein-Westfalen hat seine politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen zu den Vereinigten Staaten in den letzten Jahren deutlich intensiviert und wird sie weiter ausbauen. Die USA sind ein Schwerpunkt im internationalen Leitbild der Landesregierung für die internationale Zusammenarbeit. Dabei sind Kontinuität und Schwerpunktsetzung wesentliche Elemente.

Wir haben beispielsweise mit Pennsylvania durch eine Vielzahl von Maßnahmen eine aktive und intensive Kooperation aufgebaut. Dazu gehört insbesondere der Bereich der regenerativen Energien. Sie sind ein wichtiges Zukunftsfeld weltweit und gerade die USA befinden sich im Aufbruch in ein neues Energiezeitalter.

Die Vereinigten Staaten sind ein wichtiger Exportmarkt für hiesige Unternehmen und Nordhein-Westfalen ist ein attraktiver Standort für amerikanische Unternehmen. Deren Pflege und Betreuung liegt uns ebenso am Herzen, wie die Ansiedlung neuer Unternehmen.

Ich freue mich sehr, dass es der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld in diesem Jahr gelungen ist, die USA als Partnerland für ihre Veranstaltungsreihe „Ostwestfalen meets …“ zu gewinnen. Der traditionellen Internationalen Begegnungswoche wünsche ich viel Erfolg.

Christa Thoben
Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie
des Landes Nordrhein-Westfalen

Grußwort des Präsidenten der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, Ortwin Goldbeck

Die USA - Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Politisch eine Weltmacht, wirtschaftlich ein Riese. Die USA sind mit Abstand die größte Volkswirtschaft der Welt. Sie sind nicht nur der größte außereuropäische Absatzmarkt für deutsche Produkte, sie liegen auf Platz drei aller deutschen Exportmärkte überhaupt.

Dieses Bild hat unter der Finanz- und Wirtschaftskrise stark gelitten: Im Jahr 2009 sind die deutschen Exporte um mehr als 24 Prozent, die deutschen Importe um mehr als 13 Prozent geschrumpft. Doch die USA werden als Zielmarkt immer im Fokus deutscher Unternehmen bleiben.

Gerade jetzt gilt es, Wettbewerbspositionen zu halten, Engagements neu zu strukturieren, auszubauen oder den Markteintritt vorzubereiten. Deutsche Unternehmen haben einen guten Ruf. "Made in Germany" gilt als innovativ, hochwertig, energiesparend und langlebig.

An mehr als 3.400 Unternehmen in den USA sind deutsche Firmen zu mehr als 50 Prozent beteiligt. 500 ostwestfälische Unternehmen operieren vor Ort, davon 200 mit einer eigenen Tochtergesellschaft, Niederlassung oder Produktionsstätte.

Doch unser transatlantischer Partner ist mehr als nur ein Markt: Uns verbinden Beziehungen, die weit über das rein Geschäftliche hinausgehen.

Wirtschaftliche, politische und kulturelle Gesichtspunkte – hier setzt unsere 9. Internationale IHK-Begegnungswoche an. Gemeinsam mit unseren Veranstaltungspartnern haben wir ein interessantes und facettenreiches Programm zusammengestellt und werden uns intensiv diesem großen, transparenten, vertrauten, aber auch schwierigen Markt widmen.

Ich freue mich, dass wir wieder namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Politik in Ostwestfalen begrüßen dürfen. Ich lade Sie herzlich ein, an den Veranstaltungen der 9. IHK-Begegnungswoche teilzunehmen.

Ihr
Ortwin Goldbeck
Präsident der Industrie- und Handelskammer
Ostwestfalen zu Bielefeld

Veranstalter

Eine Veranstaltung unter Schirmherrschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Deutschen Auslandshandels- kammer in den USA und der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf

Video

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