US-Wirtschaft aktuell

Der Status der USA als stärkste Wirtschaftsmacht, die rund ein Fünftel des jährlichen Welteinkommens erwirtschaftet, gründet sich auf ein großes, rohstoffreiches und gut erschlossenes Territorium, auf einen großen Binnenmarkt  sowie auf ein durch unternehmerische Initiative und freien Handel gekennzeichnetes Wirtschafts- und Finanzsystem. Auch beim Welthandel nehmen die USA eine Spitzenstellung ein, obwohl ihr eigentliches Absatzgebiet der eigene Binnenmarkt ist.

Doch die USA befindet sich seit 2008 in der Rezession. Es besteht aber im Expertenkreis breites Einvernehmen, dass sich die US-Wirtschaft endlich wieder auf Wachstumskurs befindet. Die vorläufigen Daten für das 3. Quartal 2009 deuten auf ein Ende der Rezession hin und auch 2010 soll es weiter bergauf gehen. Die Wachstumskurve dürfte allerdings vorerst recht flach verlaufen, da die gesamtwirtschaftliche Belebung insbesondere durch die hohe und derzeit weiter steigende Arbeitslosigkeit gebremst wird. Der private Konsum wird daher mittelfristig nicht zu einem Wachstumskatalysator avancieren.

In den ersten neun Monaten 2009 schrumpften - gemäß der US-Außenhandelsstatistik - die US-Einfuhren um insgesamt 31,0% auf 1.123 Mrd. US$. Vergleichsweise gering waren die Einbußen der VR China, die 2009 auf dem US-Markt zum führenden ausländischen Lieferanten aufgestiegen ist. Die Einfuhren chinesischer Waren gingen lediglich um 15,0% auf 213 Mrd. US$ zurück.

Besonders ungünstig war die Entwicklung im Fall von Kanada, dem zweitgrößten Lieferanten (-38,8% auf 162 Mrd. US$). Für den anderen NAFTA-Partner, Mexiko, der den dritten Rang belegt, ergab sich eine Schrumpfung um 24,9% auf 125 Mrd. US$. Japan musste einen Rückgang um 37,3% auf 68 Mrd. US$ hinnehmen. Deutschland bleibt auf dem US-Markt weiterhin der fünfgrößte Lieferant mit deutlichem Abstand vor Großbritannien, Korea (Rep.) und Frankreich. Allerdings verminderten sich die deutschen Ausfuhren um 32,7% auf 51 Mrd. US$.

Das Statistische Bundesamt meldet für die ersten acht Monate 2009 ein Absinken der "Made in Germany"-Lieferungen in die USA um 26,9% auf 35,2 Mrd. Euro. Damit belegen die USA auf der Liste der deutschen Abnehmerländer nur noch Platz 3.

Interessante Links

Wirtschaftsdaten kompakt - Germany Trade & Inest - November 2009

Wirtschaftstrends zum Jahreswechsel 2009/10 - Germany Trade & Invest

Länderinformationen des Auswärtigen Amtes

Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika

Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Amerika

Deutsch-Amerikanische Handelskammer

Invest in America

Statistik für Industrie und Handel - American FactFinder

Council of American States in Europe (CASE-Staaten)

Wichtige aktuelle Investitionsvorhaben in den USA

ESTA - Anmeldung für USA-Reisende

2nd German American Energy Conference (GAE) - "Promising Markets for Renewables and Energy Efficiency"
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Veranstalter

Eine Veranstaltung unter Schirmherrschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Deutschen Auslandshandels- kammer in den USA und der Industrie- und Handelskammer zu Düsseldorf

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